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Gesetzliche Krankenversicherung

Seit dem 1. Januar 2009 besteht für Jeden, der seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland hat, die Pflicht sich bei einem in Deutschland zum Geschäftsbetrieb zugelassenen Versicherungsunternehmen gegen den Fall der Krankheit umfassend abzusichern.

(§ 193 Abs. 3 des Versicherungsvertragsgesetzes).

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) stellt neben der Renten-, Arbeitslosen-, Unfall- und Pflegeversicherung einen wesentlichen Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems und Teil des Gesundheitssystems dar.

 

Wer ist gesetzlich krankenversichert?

  • Angestellte und Arbeitnehmer mit einem Einkommen unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) sind per Gesetz (§ 5 SGB V) in der GKV pflichtversichert.

  • Studenten sind bis zu ihrem 25. Lebensjahr über die Familienversicherung beitragsfrei mitversichert. Ab dem 25. Lebensjahr sind Studenten beitragspflichtig, der Beitrag ist bei allen gesetzlichen Krankenkassen gleich hoch.

  • Angestellte und Arbeitnehmer deren regelmäßiges Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, sowie Beamte sind versicherungsfrei (§ 6 SGB V), und können sich daher wie auch Selbständige und Freiberufler freiwillig in der GKV versichern (§ 9 SGB V), oder alternativ in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln.

Die Leistungen von der GKV

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind im Sozialgesetzbuch V verankert (§ 2 SGB V) und bei allen Krankenkassen fast identisch. Dennoch gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den Krankenkassen bei einer ganzen Reihe von Leistungen. Manche Kassen bieten attraktive Mehrleistungen an, wie z.B. Naturheilverfahren, verbesserte Versorgung im Krankheitsfall, kostenfreie Zahnreinigung, Bonusprogramme oder besondere Leistungen bei Kindern. Zudem unterscheiden sich auch die Zusatzbeiträge, die jede Kasse individuell für sich erheben kann.

 

Einige Leistungen der GKV erfordern einen Eigenanteil oder eine Zuzahlung durch den Versicherten. Folgende Arten werden unterschieden:

  • Ambulante Soziotherapie

  • Ambulante Rehabilitationsleistungen

  • Anschluss-Rehabilitation

  • Arzneimittel

  • Fahrkosten

  • Häusliche Krankenpflege

  • Haushaltshilfe

  • Hilfsmittel

  • Heilmittel

  • Krankenhausbehandlung

  • Stationäre Rehabilitationsleistungen

  • Stationäre Vorsorgeleistungen

  • Stationäre Vorsorgeleistungen für Mütter und Väter

  • Stationäre Rehabilitationsleistungen für Mütter und Väter

Die Zuzahlungs-Belastungsgrenze nach § 62 SGB V

Damit gesetzlich Versicherte bei einer sehr starken Leistungsinanspruchnahme der Krankenkasse finanziell nicht überfordert werden gibt es eine gesetzliche Belastungsgrenze. Erwachsene müssen daher nicht mehr als zwei Prozent ihres jährlichen Bruttoeinkommens hinzuzahlen. Für chronisch kranke Menschen, die die Leistungen öfter beanspruchen müssen und viele Medikamente benötigen, gilt eine niedrigere Belastungsgrenze von nur einem Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens.

 

Wurden Zuzahlungen oberhalb der Belastungsgrenze entrichtet, werden diese von der Krankenkasse auf Antrag wieder erstattet.

Die Befreiungskarte

Gesetzlich Versicherte haben die Möglichkeit den Betrag in Höhe der Belastungsgrenze im Voraus an Ihre Krankenkasse zu entrichten. Dies ist aber nur dann sinnvoll, wenn mit einem stabilen Einkommen innerhalb eines Jahres zu rechnen ist.

 

Die Krankenkasse stellt dem Versicherten im Gegenzug eine Befreiungskarte (von der Zuzahlung) aus. Diese Karte kann der Versicherte dann bei allen Leistungserbringern vorlegen damit keine Zuzahlungen bis zum jeweiligen Jahresende mehr zu entrichten sind. Sollten berücksichtigungsfähige Angehörige vorhanden sein, erhalten auch diese eine gesonderte Befreiungskarte.

 

 

​​Die Beiträge zur GKV und zu den Selbstbeteiligungen

Mit Inkrafttreten des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009 wurde der Beitragssatz einheitlich geregelt und ist somit für alle Krankenkassen gleich hoch. Der allgemeine Beitragssatz liegt momentan bei 14,6 Prozent (Stand 01.01.2019).

 

Der Beitragssatz wird nicht mehr nach dem Finanzierungsbedarf der Krankenkassen angepasst. Krankenkassen, die sich nicht mehr kostentragend finanzieren können, müssen daher einen individuell, einkommensunabhängigen Zusatzbeitrag erheben.

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